RFN10001

Verbesserung des sozialmedizinschen Verlaufs durch Intervall-Reha bei koronarer Herzkrankheit mit krankheitsrelevanter psychosozialer Komorbidität (SINKO)

Projektleiter
Dr. Mayer-Berger

Projektmitarbeiter
Sarah Neuhäuser, Birgit Simon

Einrichtung
Klinik Roderbirken, Leichlingen

Laufzeit
Beginn: 01.09.2011
Ende: 30.04.2017

Kontakt:
sinko@refonet.de

Kooperanden

Förderer
refonet

Ziele
Aufgrund von Daten der Deutschen Rentenversicherung Bund ist davon auszugehen, dass Patienten mit koronarer Herzkrankheit bei relevanter Co-Morbidität mit einer F-Diagnose (psychosoziale Co-Morbidität) doppelt so häufig eine Erwerbsminderungsrente beanspruchen wie ohne diese Co-Morbidität. Das vorliegende Studien-Projekt soll klären, ob durch eine gezielte Intervention (Intervall-Reha) mit psychosozialem Schwerpunkt nach 2 Jahren gegenüber der Kontrollgruppe ohne Intervention (usual care) das Niveau der Erwerbsminderungsrenten vermindert werden kann. Dazu wird nach Anschlussheilbehandlung aufgrund eines akuten kardiovaskulären Ereignisses oder einer Operation am Ende in 2 Gruppen randomisiert. Die Intervention besteht in einer Intervall-Rehabilitation ca. 6 Wochen bis 6 Monate nach der Anschlussheilbehandlung mit psychosozialem therapeutischem Schwerpunkt sowie dann folgender ¼-jährlicher telefonischer Nachbetreuung. Die Kontrollgruppe erhält die Empfehlung einer ambulanten psychotherapeutischen Betreuung bzw. psychiatrischen Diagnostik und Therapie. Beide Gruppen werden 2 Jahre nach Entlassung nachuntersucht. Neben Daten zum Sozialstatus, sozialmedizinischem Verlauf sowie Risikoprofil und gesundheitsbezogener Lebensqualität (Primärdaten), werden die sozialmedizinischen Daten der Rentenversicherung genutzt (Sekundärdaten, Anträge auf Erwerbsminderung bzw. Erwerbsminderungsrenten).

Publikationen
Noch keine.

© 2020 refonet