RFN07001

Die Traditionelle Chinesische Medizin in der Routineversorgung einer orthopädischen Rehablitation. Nachhaltigkeit und Akzeptanz bei Patienten der Deutschen Rentenversicherung

Projektleiter
Dr. med. Werner Kühn

Projektmitarbeiter
Dr. med. Marc Schöttler, Hr. Michalel Fei Sun, Dr. med. Burkhard Fischer, Hr. Robert Merz-Kulaszewicz

Einrichtung
Lahntalklinik Bad Ems der DRV Rheinland

Laufzeit
Beginn: 01.01.2009
Ende: 30.06.2011

Kontakt:
tcm@refonet.de

Kooperanden
Prof. Dr. W. Lehmacher IMSIE Köln

Förderer
refonet

Ziele
Gegenüber klassischen Naturheilverfahren und anderen komplementärmedizinischen Therapieformen besteht in europäischen Ländern eine sehr positive Einstellung und es besteht ein wachsendes Interesse an diesen Therapien. Die Inanspruchnahme von Homöopathie und Elementen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Zur Schmerzbehandlung von Rücken- und Gelenkerkrankungen mit Akupunktur existieren zahlreiche, methodisch und qualitativ sehr variable Untersuchungen. Wissenschaftlich robuste und evidente Daten für die Indikationen chronischer Rücken- und Gonarthroseschmerz erbrachten die inzwischen abgeschlossenen und publizierten Modellvorhaben der Krankenkassen (GERAC, ART). Die Ergebnisse führten zur Empfehlung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), die Akupunktur für diese Indikationen in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufzunehmen. Mit dem beantragten Projekt, das inhaltlich auf dem inzwischen abgeschlossenen Refonet- Projekt 04003 "Integration der Traditionellen Chinesischen Medizin in die orthopädische Rehabilitation" aufbaut, soll die Implementierung der Traditionelle Chinesischen Medizin mit allen Einzelelementen in die Routineversorgung einer orthopädischen Rehabilitation untersucht werden. Zu überprüfende Variablenbereiche sind hierbei die Behandlungsnachhaltigkeit und die Behandlungsakzeptanz bei Patienten der Deutschen Rentenversicherung.

Publikationen

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