RFN04008

Evaluation von Vini-Yoga in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie

Projektleiter
Dr. W. Mayer Berger

Projektmitarbeiter

Einrichtung
Klinik Roderbirken der Deutschen Rentenversicherung Rheinland

Laufzeit
Beginn: 01.05.2007
Ende: 30.04.2009

Kontakt:
4008@refonet.de

Kooperanden
Frau Dr. Möbus, Institut für medizinische Informatik und Biostatistik, Universität Essen. Herr Bräutigam, Die Yogaschule, Düsseldorf

Förderer
refonet

Ziele
Yoga wird von der American Heart Association neben Akupunktur als eine dringend zu beforschende therapeutische Methode eingestuft. In einem im European J. of Prevention and Rehabilitation publizierten Review wird Yoga als wirksam in der Behandlung von arterieller Hypertonie und anderer kardiovaskulärer Risikofaktoren (Übergewicht, Lipide) dargestellt. In der grundlegenden Arbeit von Dean Ornish zur Regression der Koronaren Herzkrankheit war Yoga ein wesentliches Therapiemodul. Als Grundlage der Wirkung wird die intrinsische neurohumorale Aktivität herabgesetzt, sowie die Aktivität des Sympathikus (Herzfrequenzvariabilität nimmt beträchtlich zu). Ist Yoga dem Entspannungstraining (PMR) überlegen? Kann Yoga antihypertensive Medikamente ersetzen, bzw deren Verbrauch vermindern, über den Effekt des PMR hinaus? Wird Yoga in der Routine einer kardiologischen Reha-Klinik von den Patienten besser akzeptiert? (insbesondere im Hinblick auf die soziale Schicht der Arbeiterentenversicherung) Wird Yoga nachhaltiger angewendet als PMR?
Es wird erwartet, daß ein dreiwöchiges Vini-Yoga-Programm in einer stationären Rehabilitation von Hypertonie-Patienten zu einem deutlich besseren Gesundheitsstatus führt als PMR. Die positiven Effekte werden direkt am Ende der Rehabilitation wie auch nach sechs Monaten nachzuweisen sein.

Publikationen
- Projektposter zur refonet Jahrestagung update 2007.
- EuroPrevent 2010 Vortrag

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