RFN05010

Fahreignung nach neurologischen Erkrankungen: Fahrverhalten und Therapie

Projektleiter
Prof. Hans Karbe

Projektmitarbeiter
Jutta Küst und Ursula Jacobs

Einrichtung
Neurologisches Rehabilitations-Zentrum Godeshöhe, Bad Godesberg

Laufzeit
Beginn: 01.05.2006
Ende: 31.08.2008

Kontakt:
fahrtraining@refonet.de

Kooperanden
Dr. U. Kleinemas, Lehrstuhl Prof. G. Rudinger, Abteilung für Methodenlehre und Diagnostik, Psychologisches Institut, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Förderer
refonet

Ziele
Neurologische Erkrankungen führen aufgrund der motorischen und der kognitiven Beeinträchtigungen häufig zu Einschränkungen der Fahreignung. Aufgrund der mangelnden Meldepflicht neurologischer Erkrankungen konnte dieses Problemfeld bislang nicht ausreichend für die in der BRD geltenden Richtlinien quantifiziert werden. Zur besseren Abschätzung des Interventionsbedarfs in diesem Bereich wurde in einem ersten Schritt (vgl. refonet Projekt 03006) an einer konsekutiven Stichprobe neurologischer Patienten das Ausmaß der Fahreignungseinschränkungen sowie deren Auswirkungen auf die berufliche Reintegration erfasst. Ergänzend wurden die Ursachen der mangelnden oder eingeschränkten Fahreignung analysiert. In dieser Untersuchung wird neben den psychometrischen Untersuchungsergebnissen eine praktische Fahrverhaltensprobe als Ausgangspunkt für ein individuelles Fahrtraining eingesetzt. Die Kontrollgruppe erhält im gleichen zeitlichen Umfang ein auf die neuropsychologischen Defizite abgestimmtes neuropsychologisches Funktionstraining, abgeschlossen wird die Untersuchung nach der Interventionsphase durch eine erneute neuropsychologische Diagnostik und eine Fahrverhaltensprobe. Durch diese Untersuchung sollen die Grundlagen eines effektiven Fahrtrainings ermittelt werden und so eine Verbesserung der Voraussetzungen zur Teilhabe am Arbeitsleben geschaffen werden.

Publikationen
- Projektposter zur refonet Jahrestagung update 2007.

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